Samstag, 9. November 2013

45. von 52 Buchfragen: Ein Lieblingsbuch aus Deiner Teenagerzeit?

Das ist gar nicht so einfach, wie ich erst dachte.
Ich habe immer viel gelesen und ich denke, die Teenager-Zeit war eine Zeit, in der ich vor allem auf Masse gelesen habe - daher habe ich einige Jetzt-noch-Lieblingsbücher in den 90ern gefunden, doch ein bestimmtes zu nennen, fällt mir zu schwer.

Ich las beim Essen, am Strand, im Bett, im Garten, auf dem Sofa. Nur in der Schule las ich nicht, denn dort versank ich einmal so sehr, dass ich die Pausenglocke verpasste. Und ich las querbeet. Ich erinnere mich an den Sommerurlaub 1996 (da war ich 15), in dem ich eine eigene Reisetasche voller Bücher mitnahm. Sie reichte 1,5 von 3 Wochen.

Thriller und Sagen, Fantasy und Detekivgeschichten, Klassiker und Kinderbücher. Drei Fragezeichen und TKKG, Marry Higgins Clark und Marion Zimmer Bradley,  L.M. Montgomery und J.R.R. Tolkien. Ich verschlang die "Problembücher" aus dem Jugendsortiment vom Bertelsmann Club (über Mobbing, Krankheiten, schlechte Noten, sterbende Freunde, erste Liebe, Teenagerschwangerschaften, Scheidungskinder, Autisten und unglückliche Lieben). Ich verschlang die Nebel von Avalon mit allen Nebenbüchern. Ich las Schiller und Goethe, Kafka und Christie.

Wenn ich das jetzt so Revue passieren lasse, frage ich mich, warum mich meine Berufswahl "Buchhändlerin" erst mit etwa 20 und nicht schon viel früher ereilt hat.