Mittwoch, 28. März 2012

Mittwochs-Rezi: Die drei Fragezeichen 152 - Skatebordfieber

5 von 5 Eselsohren

Peter! Peter! Peter! - Endlich wird dem zweiten Detektiv mal nicht der Schneid abgekauft. Im Gegenteil. Diese Folge hat ordentlich Schwung. Auch wenn versierte Drei-Fragezeichen-Hörer nicht lange im Dunkeln tappen dürften. Verfolgungsjagden, Verwirrungen und Intrigen führen zu lockerem Rätselraten bei guter Unterhaltung und der Spannungsbogen wird auch vernünftig gespannt.


In Rocky Beach findet ein Skatertreffen statt - aber ob die auffällig unauffälligen Typen mit Anzug und Sonnenbrille auch dazugehören? Wohl nicht. Peter gerät ins Visier von schießwütigen Unbekannten und diesmal kann auch die Polizei ihm nicht helfen...



Die Umsetzung
Bei dieser Folge hab ich weder an der musikalischen Untermalung, noch an den Audio-Effekten, noch an den Sprecherleistungen, noch an den Schnitten oder dem Erzähltempo was zu meckern. Kurz: Die Folge ist rund wie eine Skateboardrolle und schießt durchs Ohr wie Tony Hawk durch die Half Pipe. (Sorry, das musste jetzt sein.)

Der Plot
Wir steigen mit einer Hetzjagd auf Peter ein, der genau so wenig weiß, was los ist, wie seine später dazustoßenden Kollegen. Bevor die Ermittlungen richtig in Gang kommen, wird die Zentrale von Anzugtypen gestürmt und der zweite Detektiv verschwindet mit ihnen von der Bildfläche. Ab jetzt läuft die Story zweigleisig. Auf der einen Seite ermitteln Just und Bob in bester DDF-Manier. Polizei, Presse, Bibliothek und Web liefern schnell schlüssige Hinweise. Der Durchblick lässt die Situation aber auch nicht rosiger erscheinen. Auf der anderen Seite versucht Peter verzweifelt hinter die Ziele der mysteriösen Entführer zu kommen, ohne dabei all zu viele Federn lassen zu müssen. ...und überrascht. Er behält nicht nur einen kühlen Kopf, sondern beweißt, dass er es technisch drauf hat. McGyver wäre stolz auf ihn.

Querverweise und Grüße an die Fans
Rubbish George taucht wieder auf (und immer noch finde ich es quark, dass er von den Jungs "Rubbish" gerufen wird anstatt "George" - ich würde niemanden "Müll" rufen. Erst recht nicht nach dem Abenteuer in Ägypten.) Jeffrey darf natürlich nicht fehlen und als Bonschi taucht ein alter Bekannter aus meinem absoluten Kuschel-Flausch-Lieblingsfall auf: "Die drei Fragezeichen und die silberne Spinne" - sogar mit Verweis auf Bobs Archiv und die Fallnummer 24. Schön.

Fazit
Solche Folgen darf es gern öfter geben. Die drei Detektive handeln im logischen Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Bösewichte werden nicht für dumm oder für überwichtig verkauft und die Klischees werden gerade in der richtigen Dosis bedient. Zum immer wieder hören - sowohl auf Autofahrten als auch zum Einschlafen. Wenn jemand einen Bekannten mit einer neueren Folge ins Universum der drei Fragezeichen locken will, kann er es ja mal mit der 152 versuchen.